Sensorische Untersuchungen des Wassers betreffen die quantitative Beurteilung des Geschmacks und Geruchs mit der Dreieckmethode, einer ungezwungen Wahl gegenüber dem Referenzwasser ohne Geschmack und Geruch.
Sie erlauben die Einschätzung der sensorischen Akzeptanz vom Trinkwasser sowie der potentiellen Gefährdung seiner gesundheitlichen oder technologischen Qualität.

Der im Wasser wahrnehmbare Geschmack und Geruch kann sich aus Anwesenheit organischer oder anorganischer Verbindungen natürlicher Herkunft ergeben, z.B. Humusverbindungen, Mineral-bestandteile, wie auch anthropogener Herkunft, z.B. Phenolverbindungen, Erdölderivate u.ä.
Die Untersuchungen werden mit der quantitativen Methode durchgeführt, und im Falle der Untersuchung auf Übereinstimmung mit der Verordnung über Konsumwasser geben wir auch die qualitative Einschätzung an – akzeptierbar oder nicht akzeptierbar.
Quantitative Untersuchungen, durch Beurteilung nacheinander folgenden Verdünnungen des untersuchten Wassers, erlauben die Intensität des wahrnehmbaren Geschmacks und Geruchs zu bestimmen.
In manchen Fällen sind die Schätzer imstande auch die Art der empfundenen Wahrnehmung zu beschreiben, z.B. chemischer Geruch, metallischer Geschmack oder seine Herkunft, z.B. Geschmack von Erdölverbindungen, von organischen Verbindungen u.ä.
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