Lebens- und Futtermittel

LEBENSMITTELUNTERSUCHUNGEN:
Physikalisch-chemische Untersuchungen liefern präzise Informationen
zur Qualität der Produkte und der Rohstoffe, zum Nährwert und
gesundheitlichen Sicherheit der Lebensmittel und Futtermittel.
Wenn solche Untersuchungen gemieden werden, ist mit Kosten
zu rechnen, die sich ergeben aus:
•  schlechter Qualität des Rohstoffes und seines Einflusses auf
   den technologischen Prozess und die Qualität des Endproduktes
•  schlechter Qualität des Endproduktes und somit fehlender
   Akzeptanz durch den Abnehmer oder den Endverbraucher
•  Gefährdung der gesundheitlicher Sicherheit

Jeder solcher, nicht rechtzeitig identifizierter Fall kann nicht nur finanzielle Verluste aus der Rückgabe der Warenpartie, aus dem Verlust des Handelspartners bringen, sondern auch den Verlusts am Firmenimage bedeuten.

Positive Ergebnisse der Laboruntersuchungen zu Qualität des Rohstoffes, des Produktes können eine Ermunterung für den potentiellen Kunden sein, und Ihnen können eine Qualitätssicherheit des technologischen Prozesses geben.
Eine zweifellos gleiche Ermunterung für den Verbraucher werden Prüfungen der Nährwerte und Kennzeichnung  der Produkte nach

Empfohlener Täglichen Einnahme – GDA,
sie zeigt nämlich auf einfache Weise nicht nur die Grundzusammensetzung des Produkts, sondern auch seinen Ernährungswert an.

Von unserem Laboratorium vorgeschlagene LEBENSMITTELUNTERSUCHUNGEN:


1. Ernährungswert / GDA:
Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate,
Zucker, Cellulose, Natrium, gesättigte Fettsäuren,
Vitamine A, B, C, E, K, PP, B-Gruppe, Mikro- und
Makroelemente

2. Qualitätsparameter und Zusammensetzung u.a.: Feuchtigkeit, Zerkleinerung, Ethanolgehalt, Acidität, Asche, organische und anorganische Verunreinigungen, Glukose

3. Lebensmittelzutaten u.a.
   •  Farbstoffe
   •  Konservierungsstoffe und Antioxidanten: BHT, BHA, Sorbin-, Benzoe-, Propionsäre,
      Schwefeldioxyd
   •  Aromate, z.B. Vanille
   •  Koffein
   •  Taurin

4. Verunreinigungen und unerwünschte Stoffe (gemäß EG-Verordnung 1881/2006):
•  Nitrate
•  Mykotoxine: Aflatoxine B1, B2, G1, G2 und M1, Patulin, Ochratoxin A, Deoxynivanelenol,
Zaralenon, Fumonisyne, Toxine T-2 und HT-2
•  Blei und Kadmium, Quecksilber, Zinn
•  Benzo(a)piren
•  Dioxine und Dioxinähnliche PCB

5. Sonstige Verunreinigungen:
•  andere Toxische Metalle
•  Pflanzenschutzmittelreste
•  Tierarzneimittelreste
•  Radioaktivität: allgemeiner Gehalt an Radionukliden, Strontium 90, Zäsium 137

6. Allergene u.a. Gluten, Nusseiweiße (Haselnuß, Erdnuß), Soja, Milch – Nachweis und Gehalt in Lebensmitteln, Sauberkeit der Produktionsanlage

7. Genetisch modifizierte Organismen - GMO: Nachweis und Gehalt in Lebensmitteln

8. Lebensmittelfälschungen u.a. Nachweis fremder Fette in Milchprodukten
Von unserem Laboratorium angebotene Untersuchungen auf Allergene und GMO:
•  Rohstoffe
•  Fertigprodukte
•  Sauberkeit der Produktionsanlage

                                                                              
Zweck der Untersuchung von Produktionsanlagen ist die Beurteilung einer möglichen Verschleppung von Allergenspurenmengen aus dem technologischen Prozess in einen anderen, auf dieser Anlage geführten Prozess schon ohne Allergene, z.B. Nüsse sowie der Wirksamkeit des Anlagenvorbereitung.
Wir helfen bei der Validierung von Spülprozessen der technologischen Anlage sowie bei Identifizierung potentieller Stellen der Produktverunreinigung.

Da sowohl die Anwesenheit von Allergenen wie auch GMO* in Lebensmitteln einer Kennzeichnungs-pflicht unterliegt, wird die Identifizierung seiner tatsächlichen Anwesenheit und des Gehaltes erlauben, die Kennzeichnung nur in notwendigen Fällen vorzunehmen. Ohne dadurch am Kauf interessierte Verbrauchergruppen zu schmälern.

* beim GMO-Gehalt >0,9% , bei niedrigeren Gehalten ist die Kennzeichnung nicht obligatorisch, der Hersteller muss jedoch die technologischen Verunreinigungen begründen.

 

Futtermitteluntersuchungen, die von unserem Laboratorium angeboten werden:
   •  Grundnährstoffe (Trockenmasse, Rohasche, Rohfett, Rohfaser, Eiweiß allgemein, Stärke,
      Zucker)
   •  Aminosäuren (Aminosäuren allgemein, Schwefelaminosäuren und Tryptophan)
   •  Fraktion der Lipoide (Zusammensetzung der Fettsäuren, Bewertungsparameter der Fettqualität)
   •  Mineralstoffe (Salze, Phosphor, Kalzium, Magnesium, Natrium, Kalium, Eisen, Mangan, Zink,
      Kupfer, Molybdän, Kobalt, Selen, Jod)
   •  unerwünschte und schädliche Bestandteile pflanzlicher Herkunft (Antitrypsinaktivität, Urease-
      Aktivität, Phytiniane, unerwünschte Elemente und Verbindungen, wie Fluor, Arsen, Nitrite,
      Kadmium, Blei, Quecksilber)
   •  Identifizierung aktiver Stoffe der Futtermittelzusätze und der eiweißhaltigen Futtermittel sowie ihre
      Bestimmung in Premixen und/oder Futtermitteln (Vitamine: A, E, B1, B2 und ionophosphorige
      Kokzidiostatika)
   •  Bewertungsparameter der Futtermittelverarbeitung (Vermischungsgrad)
   •  genetisch modifizierte Organismen – GMO
   •  Verunreinigungen und unerwünschte Substanzen: Mykotoxine, Dioxine und dioxinähnliche PCB,
      Schwermetalle, Pflanzenschutzmittelreste
   •  Tierarzneienreste

Die angewandten Untersuchungsmethoden entsprechen der Verordnung des Ministers für Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung vom 27. juni 2007 zur Methodig des analytischen Vorgehens im Bereich der Bestimmung von Nährstoffen und Futtermittelzusätzen im Futtermaterial, in Premixen, Futtermischungen und Heilungsfutter sowie der Verordnung der Europäischen Kommission 152/2009 zur Festlegung der Probenahmemethoden und Analysendurchführung für amtliche Futtermittelkontrolle.